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1. Regelmäßige Wartung hält die Haustechnik fit!

Schon mit geringem Aufwand können Sie selbst viel zu einer längeren Lebensdauer Ihrer Haustechnik beisteuern. Hierzu finden Sie im Folgenden einige Ratschläge zu den verschiedenen Wartungsintervallen:

Haustechnik, die mindestens einmal jährlich gewartet werden sollte:

  • Heizung
  • Hebeanlagen

Halbjährlich:

  • Trinkwasserfilter mit Wechselfilter

Monatlich:

  • Trinkwasseraufbereitungsanlage
  • Rückstauverschlüsse
  • Rückspül–Trinkwasserfilter

Sollte der Heizkörper nicht mehr warm werden und / oder gluckern, sollten Sie bei der Entlüftung wie folgt vorgehen:

  1. Heizungsanlage ausschalten.
  2. Wasserdruck prüfen (Empfehlung: 1,5 bis 2 bar).
  3. Alle Thermostatventile ganz öffnen.
  4. Jeden Heizkörper am Entlüftungsventil entlüften bis Wasser austritt.
  5. Wasserdruck erneut prüfen (1,5 bis 2 bar).
  6. Heizungsanlage wieder einschalten.

 

2. Problemfall: Verstopfte Küchenspüle

Hier gilt die Empfehlung:

  • Immer mit heißem Wasser spülen, denn damit bleiben die Fette gelöst und können sich nicht in den Abwasserleitungen absetzen.
  • Um die Rohre frei zu halten, sollten Sie einmal in der Woche das Spülbecken mit heißem Wasser füllen, Spülmittel hinzugeben und dann ablaufen lassen.
  • Für die Spülmaschine reicht die Grundreinigung im monatlichen Turnus. Hierzu sollten Sie die leere Maschine im heißesten Spülprogramm mit entsprechendem Spülmaschinenentkalker durchlaufen lassen.

 

3. Problemfall: Ratten im Kanal

Die anpassungsfähigen Säugetiere folgen dem Duft alter Essensreste. Was für unsere Nase abstoßend riecht, wirkt auf die kleinen Nagetiere extrem anziehend.

Schützen Sie sich vor ungebetenen Besuch, in dem Sie keinerlei Lebensmittel über den Kanal, wie zum Beispiel über die Küchenspüle oder das WC entsorgen.

Hinzu kommt die Gefahr, dass sich sperrige Lebensmittelreste in den Rohren verkanten und so zu Verstopfungen führen, die nur mit großem Aufwand beseitigt werden können.

 

4. Problemfall: Verkeimung

Wenn Sie während eines Urlaubs die Trinkwasseranlage (Kalt- und Warmwasser) mindestens eine Woche nicht nutzen, sollten Sie nach Ihrer Wiederkehr den gesamten Speicherinhalt ablaufen lassen und alle Trinkwasserleitungen spülen. Dadurch schützt man sich vor Verkeimungen, Legionellen oder Anreicherung des Wassers mit Schwermetallen.

 

5. Grundsätzliches zu Trinkwasser und seiner Qualität

Die Trinkwasserverordnung gilt für ganz Deutschland einheitlich und sichert somit eine sehr hohe Trinkwasserqualität. Im Trinkwasser dürfen weniger Inhaltsstoffe enthalten sein, als zum Beispiel in Mineralwasser oder Heilwasser. Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland, deshalb ist auch das Wasser aus Köln gut.

Bei optischen Verunreinigungen im Trinkwasser handelt es sich in der Regel um gelöste Korrosionsrückstände aus der eigenen Hausinstallation, beispielsweise Rost mit einer Braunfärbung.

Bei farblosen Verunreinigungen im Trinkwasser handelt es sich in der Regel um Schwermetalle, wie Blei oder Nickel aus der eigenen Hausinstallation.

Das Gefährliche an diesen Schwermetallen: Man kann Blei oder Nickel im Wasser weder sehen noch schmecken noch riechen. Schwermetalle im Trinkwasser können durch Metallwerkstoffe an Armaturen oder Rohrleitungen in das Trinkwasser übergehen, die nicht für die Trinkwasserversorgung geeignet und zugelassen sind. Eine Zulassung erkennt man am DVGW-Prüfzeichen für Bauteile der Trinkwasserversorgung, vergleichbar mit dem TÜV für Pkws.

Häufig scheiden sehr preiswerte Bauteile aus Fernost Schwermetalle aus. Diese Armaturen besitzen kein DVGW-Prüfzeichen und werden über das Internet und Billigmärkte verkauft.

Sollten Sie davon betroffen sein, stehen wir Ihnen auch in diesen Fällen mit Rat und Tat zur Seite.

Eine entsprechende Untersuchung führen wir gerne in Ihrem Auftrag durch. Bei Neuinstallationen oder Reparaturen setzen wir ausschließlich Rohre und Armaturen mit dem DVGW-Prüfzeichen ein.

Ihre Gesundheit sollte es Ihnen wert sein!

Made in Cologne